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Aktuelles

…die DDR schien mir eine Verheißung

1. November 2023, 19 Uhr: Lesung und Gespräch „‚…die DDR schien mir eine Verheißung.‘ Migrantinnen und Migranten in der DDR und Ostdeutschland

Die Perspektive von Migrant*innen in der DDR und der Nachwendezeit ist bisher wenig wahrgenommen worden. Seit einigen Jahren entwickeln sich verschiedenen Projekte, die diese Erfahrungen in den Fokus rücken.

Titel des Buches Zonenrandgebiet

Das “längste Biotop”

22. Juni 2023 Vortrag: Das “längste Biotop”: Die innerdeutsche Grenze und ihr Einfluss auf die Landschaft 

Die Historikerin Astrid M. Eckert (Emory University, Atlanta) stellt ihr Buch „Zonenrandgebiet. Westdeutschland und der Eiserne Vorhang” (Ch. Links Verlag, 2022) vor, in welchem sie die vielfältigen Auswirkungen der innerdeutschen Grenze auf die Bundesrepublik untersucht.

Einladung

Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze in der DDR

Gedenkveranstaltung: Vor 70 Jahren verloren über 2.000 Menschen ihre Heimat in den mecklenburgischen Grenzkreisen. Sie wurden Opfer der ersten Zwangsaussiedlungsaktion 1952 an der innerdeutschen grenze in der DDR. Nach dem Mauerbau 1961 wurden erneut 900 Menschen in den Grenzkreisen der Bezirke Rostock und Schwerin zwangsausgesiedelt. Insgesamt traf es über 11.000 Menschen entlang der Grenze in der DDR. Mit der Veranstaltung wollen wir an die Schicksale der Menschen erinnern.

Öffentliche Führungen im Grenzhus

Das Grenzhus bietet während der Sommer- und Herbstferien öffentliche Überblicksführungen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Sie zahlen nur den Eintritt in das Museum.
Regulär finden die Führungen Mittwochs und Samstags statt.

Fahrradtouren zur Grenzgeschichte

Die Stadt Ratzeburg bietet in Kooperation mit dem Grenzhus einmal im Monat Fahrradtouren durch den ehemaligen Grenzraum zwischen Ratzeburg und Schlagsdorf an. Die Teilnehmenden besuchen historische Orte der Grenzgeschichte, den Granzparcours am Mechower See und das Außengelände vom Grenzhus. Kompetente Begleiter und häufig auch Zeitzeugen informieren über Hintergründe, Ereignisse und Schicksale.

Schülerprojekt: Grenzen überwinden

Seit Jahren treffen sich Schüler der Rostocker Werkstattschule mit Schülern aus Schleswig-Holstein und Zeitzeugen, um sich mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze und ihren Folgen auseinanderzusetzen. Organisiert durch den Bildungsträger „Arbeit und Leben. LAG Mecklenburg-Vorpommern“, bearbeiten die jungen Leute jedes Jahr unterschiedliche Themenschwerpunkte. Dabei entstehen auch Filme, die Einblicke in die Lernprozesse der jungen Leute geben.

Filmreihe: Grenzgedenkstätten erklärt

Die Filmreihe „Grenzgedenkstätten erklärt“ stellt unterschiedliche Erinnerungsorte und -zeichen vor. Wir filmen zwischen Ostsee und Elbe, erklären die Zeichen und ihren historischen Hintergrund und treffen uns mit Zeitzeugen der Erinnerungsgeschichte.

Vorstellung des GRENZHUS

Fast 40 Jahre verlief die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa – auch mitten durch den Schaalsee. Der längst verschwundene ‚Todesstreifen‘ wirkt bis heute nach, hat er doch jahrzehntelang das Leben der Menschen in der Grenzregion in Ost und West geprägt. Im GRENZHUS in Schlagsdorf ist die tragische Geschichte der Grenze in sehr persönlichen Schicksalen dokumentiert.

Flüchtlingsgeschichten

Fluchtgeschichten_Heimat finden

Unter diesem Titel startet ein digitales Erinnerungs- und Lernprojekt zur regionalen Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Fluchtgeschichten sind überall zu finden und in allen Zeiten. Hunderttausende Flüchtlinge haben in Norddeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Bleibe gefunden.