Heute befindet sich auf der ehemaligen Ortslage ein Gedenk- und Lernpfad, der an die Geschichte des zerstörten Dorfes und seiner Einwohner erinnern soll. 2009 wurden auf Initiative der Gemeinde Dechow ein Gedenkstein und eine Informationstafel gesetzt.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Lankow datiert auf das Jahr 1211. Damals sprach der Ratzeburger Bischof den Zehnten von sechs Lankower Bauernhufen der Ratzeburger Kirche zu. Die Landwirtschaft blieb über die Jahrhunderte im Dorf bestimmend. Es lag an der Grenze zwischen dem mecklenburgischen Territorium und dem Herzogtum Lauenburg, das 1867 in die preußische Provinz Schleswig-Holstein aufging. 1945 veränderte sich die Grenzlage durch den Gebietsaustausch vom November 1945. Die lauenburgischen Nachbargemeinden Dechow und Groß Thurow kamen in die sowjetische Besatzungszone und die mecklenburgischen Gemeinden Ziethen, Bäk und Römnitz wechselten in die britische Zone. Die gesperrte Demarkationsline zwang die Lankower zum Kirchenbesuch nach Schlagsdorf zu gehen und die Kinder mussten die Schulen in Groß Molzahn oder in Schlagsdorf besuchen.