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Erinnerungstag Zwangsaussiedlungen 2026

Am 20. Juni 2025 findet der Erinnerungstag zu den Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze in Westmecklenburg statt. Fachleute und Zeitzeugen berichten über die Ereignisse und diskutieren, wie zukünftig die Erinnerung an die Opfer dieser Zwangsmaßnahmen sowie die Geschichte der geschleiften Dörfer wach gehalten werden kann. Das genaue Programm finden Sie hier.

ORT: Dorfgemeinschaftshaus Schlagsdorf, 19217 Schlagsdorf, Am Bülten 5
ZEIT: 20. Juni 2026, 10.00 bis 16.00 Uhr
KOSTEN: Teilnahme ist kostenfrei.

Programm
10.00 Uhr Begrüßung und Grußworte Burkhard Bley (Landebeauftragter MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur)
10.15 Uhr Dr. Andreas Wagner (Grenzhus Schlagsdorf) – Die Aufarbeitung der Geschichte der Zwangsaussiedlungen in Westmecklenburg – eine Einführung.
10.45 Uhr Prof. Hope Harrison (George Washington Universität, z. Zt. Krupp Kolleg Greifswald) – Leben mit dem DDR-Grenzregime an der Ostseeküste
11.30 Uhr Kaffeepause
11.45 Uhr Dr. Felix Ludwig (Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn) – Das Haus der Perschkes – Zwangsaussiedlungen in der Vermittlung der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
12.30 Uhr Diskussionsrunde: Erfahrungen mit dem Erinnern und der Rehabilitierung
13.00 Uhr Mittagsimbiss
13.30 Uhr Martina Liedke (Amnesty International, Amnesty Kogruppe Sudan/Südsudan) – Flucht und Vertreibung im Sudan. Menschenrechtsverletzungen und ihre Hintergründe
14.30 Uhr Wechsel zum Gedenk- und Lernpfad für das geschleifte Dorf Lankow
15.00 Uhr Begrüßung Udo Wachtel (Bürgermeister Dechow) und Andacht Pastorin Ulrike Kurzweg (Evang. Kirchgemeinde Carlow-Schlagsdorf)

In Kooperation mit der Kirchengemeinde Carlow-Schlagsdorf, dem Landesbeauftragten M-V für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Landeszentrale für politische Bildung M-V, der Gemeinde Dechow, dem Biosphärenreservat Schaalsee und dem Landkreis Nordwestmecklenburg.