Der Vortrag von Dr. Alexandra Kruse, Referentin Natur- und Kulturraum Grünes Band, findet am 10. November um 18 Uhr im Grenzhus Schlagsdorf statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe „Umbruch und Wandel“.
Mit der Grenzöffnung im November 1989 und der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 verliert die innerdeutsche Grenze ihre Funktion. Die DDR-Grenzsperranlagen als ein jahrzehntelang bestehendes Sinnbild der Teilung, des Kalten Krieges und des Einsperrens der eigenen Bevölkerung werden abgebaut. Bereits Ende 1989 entsteht die Idee aus der Grenze ein deutsch-deutsches Naturschutzprojekt zu entwickeln. Heute ist der Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze als „Grünes Band Deutschland“ in der Natur sichtbar – es ist zugleich Naturschutzprojekt, Erinnerungszeichen und Begegnungsraum. Inzwischen steht das Grüne Band auf der deutschen Vorschlagsliste zum Welterbe der UNESCO.
„Umbruch und Wandel #3: Grenze und Landschaft“ ist der dritte Teil einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Akademie Schwerin e.V., des Dokumentationszentrums des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland und des Bildungsforums am Grenzhus Schlagsdorf / Politische Memoriale e.V. M-V. Die Veranstaltungen dieser Reihe gehen Umbrüchen und Einschnitten, Aneignungen und Wandlungen nach, die der Transformationsprozess nach der deutschen Einheit für viele Menschen und auch für gesellschaftliche und landschaftliche Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet hat.
Um Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten unter:
info@grenzhus.de oder Tel.: 038875/20326
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Alle Informationen zum Vortrag sind hier zu finden.

