Dr. Ronny Heidenreich (wiss. Mitarbeiter im Bundesarchiv/ Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin)
Vortrag und Gespräch am 24. April um 19 Uhr im Grenzhus
Kooperationsveranstaltung von Bundesarchiv/ Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Schwerin und Politische Memoriale e. V.
Die Geschichte des Kalten Krieges ist auch eine Geschichte der Geheimdienste. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR sah sich als „Kämpfer für den Frieden“ und hat aktiv in der Bundesrepublik Informationen besorgt, Oganisationen und Menschen geheimdienstlich überwacht und bearbeitet, politische Entscheidungen versucht zu beeinflussen. Umgekehrt haben die unterschiedlichen Geheimdienste in der Bundesrepublik versucht, in der DDR zu arbeiten. Wie hat sich dieser „Krieg der Geheimdienste“ in den verschiedenen Perioden des Kalten Krieges entwickelt? Welche Methoden und Strategien standen im Vordergrund? Wie haben sie jeweils auf die Veränderunge der Gegenseite reagiert? Dabei werden beispiele aus dem Norden im Vordergrund stehen.
Dr. Ronny Heidenreich ist 1980 geboren und hat Neuere und Neueste Geschichte, Politikwissenschaften und Osteuropastudien in Leipzig und Berlin studiert. Er hat in unterschiedlichen Einrichtungen gearbeitet und ist seit 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Vermittlung und Forschung des Stasi-Unterlagen-Archivs im Editionsprojekt „Die DDR im Blick der Stasi“. Dr. Heidenreich ist besonders durch umfangreiche Studien zur Geheimdienstgeschichte hervorgetreten und hat seinen Blick auf beide Seiten im Kalten Krieg gerichtet. Von 2011 bis 2017 war er wiss. Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes.
Das Plakat der Veranstaltung finden Sie hier.
Um Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten: Tel.: 038875/ 20326 oder info@grenzhus.de


