22. April, 19.00 Uhr Kurzfilm „Fließende Grenze“ (2020) im Gespräch mit der Regisseurin Joana Vogdt

1980 innerdeutsches Grenzgebiet: Mitten durch den Schaalsee verläuft die „fließende Grenze“ zwischen BRD und DDR. Eines Nachts verschiebt ein Sturm eine Boje der Grenzlinie. Während die Grenz- und Messtrupps von Ost und West akribisch versuchen, die Ordnung wiederherzustellen, werfen zwei Landvermesser ihre Vorurteile über Bord und reißen für kurze Zeit die Grenze zwischen ihnen nieder. Ein Film, der in der Vergangenheit spielt, aber ein gegenwärtiges Thema darstellt: Wie schaffen wir es, unsere Vorurteile hinter uns zu lassen?

2. Juli 2022: „Niemand wusste, wohin wir gebracht werden…“ Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze in der DDR

Gedenkveranstaltung: Vor 70 Jahren verloren über 2.000 Menschen ihre Heimat in den mecklenburgischen Grenzkreisen. Sie wurden Opfer der ersten Zwangsaussiedlungsaktion 1952 an der innerdeutschen grenze in der DDR. Nach dem Mauerbau 1961 wurden erneut 900 Menschen in den Grenzkreisen der Bezirke Rostock und Schwerin zwangsausgesiedelt. Insgesamt traf es über 11.000 Menschen entlang der Grenze in der DDR. Mit der Veranstaltung wollen wir an die Schicksale der Menschen erinnern.

18. bis 20. November 2022: 2. Gemeinsame Gedenkstättentagung Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein: „Neues Erinnern – Alte Geschichte(n)“

Die 2. Gemeinsame Gedenkstättentagung von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein findet dieses Jahr in Lübeck statt. Das vielfältige Programm der Tagung widmet sich „dem Gedenken, Erinnern und Lernen in der Hansestadt Lübeck – und deren Leerstellen.“