Das Projekt „Digitale Ebene“ für das Außengelände ist zurzeit noch in Arbeit. Im Laufe der nächsten Monate werden Sie hier vertiefende Informationen zu den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und den präsentierten Inhalten finden.
Übersichtskarte zu den Infotafeln am südlichen Außengelände
Erklärtext?
kann gern mit Accordeon gemacht werden, Hauptsache übersichtlich und gut erfassbar, Beispiel Tafel 12 als Vorschlag
Tafel 1 – Titel der Tafel
Tafel 12 – Innerdeutsche Grenze 1952
Kontrollstreifen: Nachbau
Control strip: replica
Stacheldrahtzaun: Nachbau mit originalen Objekten
Barbed wire fence: reproduced with original objects

Ploughing a 10 m control strip at the inner-German border, 1952.
Quelle: Lübecker Nachrichten/Archiv.
Am 26. Mai 1952 ordnet das SED-Regime auf Befehl der Sowjetunion den Ausbau der innerdeutschen Grenze und die Einrichtung eines Grenzsperrgebietes an. Der Ausbau der innerdeutschen Grenze ist eine Reaktion auf die Westbindung der Bundesrepublik. Laut Polizeiverordnung „Über die Einrichtung einer
besonderen Ordnung an der Demarkationslinie“ wird der Grenzbereich auf DDR-Seite nun gegliedert in eine 5-km-Sperrzone, einen 500-m-Schutzstreifen und einen 10-m-Kontrollstreifen. Das Grenzsperrgebiet darf nur noch mit Passierschein bzw. Vermerk im Ausweis betreten werden, die polizeiliche Überwachung wird intensiviert. Neben dem Pflügen eines Kontrollstreifens (zur Sicherung von Spuren) beginnt der Aufbau erster Stacheldrahtzäune und weiterer Hindernisse wie zum Beispiel Stolperdrahtsperren.
1952 führt das SED-Regime Zwangsaussiedlungen aus den Grenzsperrgebieten durch, um diese grenznahen Bereiche von „politisch unzuverlässigen“ Personen zu „säubern“ und damit die Grenzsicherung zu verstärken. Die betroffenen Menschen werden unvorbereitet gezwungen, Haus und Hof zu verlassen und müssen weiter im Landesinneren der DDR ein
neues Leben beginnen – häufig unter schlechteren Bedingungen als zuvor.
On 26 May 1952, the SED regime receives orders from the Soviet Union to expand the inner-German border and establish a restricted border zone. The expansion of the inner-German border is a response to West Germany’s alignment with the West. A police regulation “on the introduction of a special order at the demarcation line” decrees that the border area on the GDR side shall now be divided into a 5 km restricted zone, a 500 m protective strip and a 10 m control strip. Access to the restricted border zone is only allowed with a permit or note in your identity document, and police surveillance is stepped up. In addition to ploughing a control strip (to secure evidence from escape attempts), the first barbed wire fences and other barriers such as tripping wires start to be erected.
In 1952, the SED regime carries out forced resettlements of people from the restricted border zones in order to “purge” these border-adjacent areas of “politically untrustworthy” people and thus strengthen border security. The affected people are forced to leave their homes and livelihoods without warning and have to start a new life further inland in the GDR – often under worse conditions than before.
Audioguide
Hier ein Beispiel für die Einbettung der Tondatei

