Das 1999 eröffnete Museum bildet den Kern des Lernortes „Grenzhus Schlagsdorf“. Im Rahmen der Neugestaltung des Hauses 2017/18 konnte mit Unterstützung der Europäischen Union, des Mauerfonds der Bundesverwaltung, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Landkreises Nordwestmecklenburg eine neue Dauerausstellung erarbeite werden. Die Dauerausstellung „Eingrenzen und Ausgrenzen. Die Geschichte der innerdeutschen Grenze zwischen Ostsee und Elbe“ erzählt anhand dramatischer Geschichten, spannender Objekte und vieler Medienstationen, wie sich die innerdeutsche Grenze entwickelt hat und welche Folgen das für die Menschen hatte.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Themenräume:
– Grenze und Machtsicherung,
– Alltagsleben und Grenze,
– Wie durchlässig war die Grenze?
– Natur und Grenze,
– Grenzöffnung.
Die Themenräume im Obergeschoss sind durch eine Chronologie der Ereignisse zwischen 1945 und 1990 verbunden. Eingerahmt wird die Ausstellung durch einen Prolog, in dem sich die Besucher*innen über die Schritte Europa, Deutschland und Norddeutschland der Bezugsregion annähern. Im Epilog versuchen wir über eine Filmcollage aus Interviewsequenzen mit 17 unterschiedlichen Menschen das Thema in aktuelle Diskussionen über Grenze und Fluchten einzubetten.

Hier investiert Europa.

Die Neugestaltung der Dauerausstellung 2017/18 wurde aus Mitteln der Europäischen Union, des Mauerfonds der Bundesrepublik, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Landkreises Nordwestmecklenburg finanziert. Über die LAG „Mecklenburger Schaalseeregion“ konnte das Projekt aus dem LEADER-Programm gefördert werden.

Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020