Die Erinnerungslandschaft zur deutsch-deutschen Grenze besteht nicht nur aus Museen, sondern auch aus unterschiedlichen kleinen Gedenk- und Erinnerungszeichen. Wir sind mit diesem Projekt in der Region zwischen Ostsee und Elbe unterwegs, um diese Zeichen, ihren historischen Hintergrund und den Umgang mit ihnen in einer kleinen Filmreihe vorzustellen. Damit wollen wir auch die Aufmerksamkeit für diese Orte stärken, weil sie auf eindrucksvolle und wichtige Ereignisse verweisen. In monatlicher Folge stellen wir diese Filmbeiträge online und freuen uns über Reaktionen und Anregungen.

Die Filme sind selbst gemacht oder entstehen mit Unterstützung von Filmemachern. Während der Corona-Schließzeiten haben wir uns auf den Weg gemacht, um das Filmen zu erlernen und damit zukünftig Menschen auf unser Thema aufmerksam zu machen. Unsere Fähigkeiten wachsen mit jedem Film, so dass es auch technisch eine Entwicklung gibt.

Teil 3 der Filmreihe beschäftigt sich mit dem Mahnmal für Harry Krause in der Begegnungsstätte am Goldensee in Groß Thurow. Am 31. Januar 1951 wurde der zehnjährige Junge von einem DDR-Grenzpolizisten auf dem Goldensee erschossen. Jahrzehnte später erforscht die Politologin Dr. Sandra Pingel-Schliemann das Schicksal des Jungen und gewinnt den Künstler Götz Schallenberg für die Denkmalsidee. Schüler der Schweriner Waldorfschule spenden Geld und mit Unterstützung der Landesbeauftragten M-V für die Aufarbeitung der SED-Diktatur konnte die Anlage 2016 der Öffentlichkeit übergeben werden. Als Gesprächspartner begrüßen wir Christof Müller, damals Leiter des Trägervereins für die Begegnungsstätte Alte Schule e. V.

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