Sonderausstellungen

Im Jahr 2020 werden wir folgende Sonderausstellungen im GRENZHUS zeigen:

01. Januar bis 29. März

„Momentaufnahmen – ein Land verschwindet. Der Schleswig-Holsteiner Künstler Uwe Michelsen 1990 in Zarrentin“
Die Ausstellung umfasst zahlreiche künstlerische Arbeiten des Schleswig-Holsteiners Uwe Michelsen. Er erlebte in Zarrentin die Grenzöffnung und die ersten politischen Veränderungen als er besuchsweise in das Grenzsperrgebiet einreisen durfte. Diese Eindrücke hat er mit unterschiedlichen Malweisen festgehalten.

31. März bis 21. Juni

„Geflüchtet, vertrieben, entwurzelt. Kindheiten in Mecklenburg 1945“
Eine Wanderausstellung der Stiftung Mecklenburg. Was waren die Lebensumstände der um das Kriegsende 1945 geflüchteten und vertriebenen Kinder. Welche Erfahrungen musste sie machen und was bedeutete das für ihr weiteres Leben? Im GRENZHUS werden auch Lebensschicksale aus der Region vorgestellt.

27. Juni bis 30. August

„LOST PLACES – Spuren der sowjetischen Truppen in Deutschland. Eine Fotoausstellung von Ralf Pageler“
Der Fotograf und Urban Explorer Ralf Pageler hält fest, was ihm an ruhig gestellten Orten begegnet. Er findet Hinterlassenschaften aus einer Realität des Kalten Krieges an ehemaligen Standorten der sowjetischen Truppen in Deutschland. 30 Fotos von unterschiedlichen Standorten werden in der Ausstellung vorgestellt.

5. September bis 1. November

„Ich weiß wohl, vor wem ich fliehen soll, aber nicht zu wem?“ Das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen 1945 und seine Folgen

Die Wanderausstellung der Ämter Gadebusch, Lauenburgische Seen, Rehna, Zarrentin erzählt die Geschichte eines Abkommen zwischen britischen und sowjetischen Militärs über eine Grenzbegradigung. Welche Folgen entwickelten sich aus dieser Vereinbarung für die Menschen in der Region zwischen Schaalsee und Ratzeburger See?