Seit dem 11. Mai zeigen wir die Wanderausstellung der Stiftung Mecklenburg im GRENZHUS. Anlässlich 75 Jahre Kriegsende wollen wir die Geschichten von Kindern in den Mittelpunkt rücken. Die Wanderausstellung berichtet von ihren Lebensumständen während und nach der Flucht bzw. Vertreibung. Welche Erfahrungen musste sie machen und was bedeuteten diese für ihr weiteres Leben?
Wir haben noch vier Lebensgeschichten aus der Region hinzugefügt: Helene Höfler aus Bäk, Elisabeth Hille aus Rehna, Margit Heick aus Stove und Leo Grunenberg aus Schlagsdorf. Elisabeth Hille kam als Neugeborene aus dem Sudetenland nach Rehna. Die anderen Zeitzeugen standen am Ende der Volksschule, als ihre Eltern mit den Kindern die Heimat verlassen mussten. Sie schildern Erinnerungen an den schweren Neuanfang, die Reaktionen der Alteingesessenen und wie sie mit dem Verlust von Heimat umgegangen sind.
Die geplanten Begleitveranstaltungen müssen wir aufgrund der Corona-Pandemie verschieben. Auf jeden Fall bleiben wir an dem Thema dran.